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Der neue Renault Scénic behält trotz neuer Architektur die gewohnte Wandelbarkeit bei und erhält erstmals eine elektrische Boostfunktion.
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Der Scénic ist ein Van geblieben, aber mit jener Formensprache, die im Mégane oder im Espace den modernen Auftritt prägt. Das trifft auch auf den Innenraum zu, der je nach Version von einem grossen, tabletähnlichen Touchscreen in der Mittelkonsole und von individualisierbaren Hauptinstrumenten geprägt ist.
Zur Markteinführung im kommenden Dezember stehen zwei Benzin- und drei Diesel-Vierzylinder zur Wahl. Der Turbobenziner ist mit 115 und 130 PS erhältlich, Diesel gibt es mit 110, 130 und 160 PS. Einzig den kleinsten Diesel gibt es wahlweise mit Doppelkupplungs- oder 6-Gang-Getriebe, die Benziner und der dCi130 kommen nur manuell, der dCi160 lediglich mit Doppelkupplung.
Boost durch Hybrid-Assist
Eine Premiere wird kurz nach Marktstart das System Hybrid-Assist sein. Es handelt sich um eine Teilelektrifizierung des Antriebs, der vorerst ausschliesslich auf dem dCi110 mit Handschaltung erhältlich sein wird, aber gemäss Projektleiter Philippe Cotté technisch mit allen Triebwerken kombinierbar wäre. An die Stelle des Alternators kommt ein sogenannter Riemenstarter-Generator, der mit 48 Volt Betriebsspannung arbeitet und im Schiebebetrieb als Generator, bei Beschleunigung als Elektromotor agiert. Er speist eine Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden, zugleich wird die 12-Volt-Starterbatterie geladen und werden die übrigen 12-V-Verbraucher wie Radio, Scheibenwischer, Scheinwerfer oder Klimaanlage gespeist.
Die Hauptfunktion ist aber die Unterstützung des Verbrennungsmotors in der niedertourigen Anfahrphase. Der Diesel allein verfügt bei einer Drehzahl von 1000 U./min über 110 Nm Drehmoment, der Elektromotor bietet zusätzliche 65 Nm, was das System-Drehmoment auf 175 Nm hebt. Spürbar ist das System durch die verstärkte Verzögerung bei der Rekuperation.
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